4 neue Facebook Features zum Start ins Jahr 2017

Anfang Januar treten nicht nur mit schöner Regelmäßigkeit zahlreiche gesetzliche Änderungen in Kraft wie beispielsweise die Anhebung des Mindestlohns von 8,50 Euro auf 8,84 Euro pro Stunde. Auch soziale Medien nehmen den Meilenstein der Jahreswende zum Anlass, mit neuen Features zu glänzen.

Allen voran Facebook: Das kalifornische Netzwerk wartet zum Auftakt des Jahres 2017 mit einigen neuen Facebook Features auf. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen die vier wichtigsten, die vor allem für Unternehmen und Publisher von Relevanz sind.

Instant Articles für Entdecker

Facebook Features 2017Facebooks Instant Articles speichert Inhalte direkt auf den hauseigenen Servern, was die Abrufbarkeit in wesentlich kürzerer Zeit garantiert. Das macht lange Ladezeiten von externen Servern hinfällig. So weit so gut. Leider war es bisher jedoch nur eingeschränkt möglich, das Angebot von Online-Magazinen nach ähnlichen Artikeln zu durchsuchen. Zwar wurden am Ende jedes Artikels ähnliche Beiträge verlinkt, proaktives Stöbern war allerdings nicht möglich. Die neue Funktion mit der wohlklingenden Bezeichnung “Horizontal Swipe” verspricht nun Abhilfe: Mittels Swipe nach links und rechts kann nun zwischen Inhalten des gleichen Publishers navigiert werden – ähnlich einer Fotogalerie. Vorerst ist dieses Privileg nur iOS-Nutzern vorbehalten, Android soll demnächst nachziehen. Auch die “Related Articles”-Funktion am Ende der Beiträge soll einer Frischzellenkur unterzogen werden. So darf man sich neben den bisherigen Empfehlungen auch auf Tipps zu den meistgelesensten Beiträgen des jeweiligen Publishers oder den beliebtesten Artikeln im lokalen Umfeld freuen. Außerdem stehen die schnell-ladenden Beiträge nun auch Werbetreibenden im Ad Manager als zusätzliche Auslieferungsvariante bereit.

Automatische Untertitel bei Videos im Handumdrehen

Viele Videos auf Facebook sind komplett unbrauchbar. Steile These? Nein! Denn die Mehrzahl der Bewegtbilder wird beim Überscrollen im Newsfeed automatisch abgespielt – eben auch dann, wenn der Nutzer den Ton auf seinem Smartphone oder Computer deaktiviert hat. Verfügen die Videos dann über keine Untertitel, müssten sie auch ohne Ton verständlich sein. Besonders bei Interviews oder Stimmen aus dem Off verfehlt das Video seine Wirkung damit völlig. Schade, denn für gewöhnlich fließen viele Gelder in die oftmals aufwendigen Videoproduktionen. Damit es nicht an dieser “Kleinigkeit” scheitert, schaltet Facebook ein Anfang 2016 vorgestelltes Feature nun für eine größere Anzahl an Seiten frei. Nachdem ein neues Video auf Facebook hochgeladen wird, öffnet sich eine Auswahlmaske, in welcher man einen automatisch generierten Untertitel beantragen kann. Nach kurzer Wartezeit hat das Tool die Audiospur analysiert und einen Untertitel-Entwurf generiert. Entwurf deshalb, da die automatische Erstellung aktuell noch weit von einem professionellen Untertitel entfernt ist. Ähnlich wie man es auf YouTube bereits gewohnt ist, geschehen Grammatik- und Sinnfehler nicht selten, weshalb ein finaler Check vor der Veröffentlichung obligatorisch ist. So können händisch noch Satzzeichen eingefügt und der ein oder andere maschinelle Fehler ausgemerzt werden.

Automatische Untertitel helfen gelangweilten Studenten und Arbeitnehmern, Videos auch ohne Ton zu verstehen.

In-Stream Video Ads für mehr Sichtbarkeit

Von YouTube kennt man sie schon lange: In-Stream Video Ads. Nun zieht Copycat Zuckerberg nach und bietet diese Möglichkeit im Power Editor auch für Werbetreibende des Facebook-Universums an. Sowohl bei Videos als auch bei Live-Videos können nun ab der 20. Sekunde Werbeanzeigen in den laufenden Stream eingeblendet werden – sofern das Video länger als 90 Sekunden lang ist. Und auch dann dürfen die eingeblendeten Mid-Roll-Ads nur zehn bis 15 Sekunden lang sein. Dennoch bietet das neue Feature eine vielversprechende Möglichkeit, seine Werbeinhalte im hart umkämpften Markt zu platzieren. Ähnliches testet seit einigen Tagen auch Instagram für die Stories. Wie dieses Format bei den Nutzern ankommt, wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Die Aufmerksamkeit des Zuschauers wird allerdings gebündelter sein als bei Werbeeinblendungen im Newsfeed. Dort können die Videos nämlich durch Scrollen einfach übersprungen werden. Diese Möglichkeit ist bei den In-Stream Video Ads nicht gegeben.

Facebook Features 2017

Freies WLAN für Facebook-Nutzer

Wer kennt das nicht? Man ist in einer fremden Stadt, möchte ein paar Fotos auf Facebook laden – doch das Datenvolumen ist wieder mal aufgebraucht. Wie schön wäre jetzt ein freies WLAN, in das man sich flott und unbürokratisch einwählen kann. Zum Glück hat Facebook auch für dieses existenzielle Problem eine Lösung parat: Mit der neuen Funktion “WLAN suchen” wird dem Nutzer angezeigt, wo sich um ihn herum die nächsten freien WLAN-Netze befinden. Sofern der Nutzer seinen Standort permanent für Facebook freigibt, kann er auf diese Informationen über das Hauptmenü entweder in Listen- oder in Kartenform zugreifen. Gleichzeitig bekommt er eine Benachrichtigung, sofern sich ein offenes WLAN in seiner Nähe befindet. Auch für lokale Unternehmen wie beispielsweise Restaurants oder Cafés ist dieses Feature eine nicht zu unterschätzende Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen. Sofern das Unternehmen über ein offenes WLAN verfügt, wird es von Facebook in seine Datenbank aufgenommen und im Anschluss an User in der Umgebung kommuniziert. Damit lassen sich nicht nur internethungrige Touristen, sondern auch datenvolumenarme Einheimische in seine Lokalität locken.

Das Netzwerk hält seine Werbekunden mit solcherlei Facebook Features bei Laune. Und auch wenn einige der neu vorgestellten Tools bereits zu früheren Zeitpunkten von der Konkurrenz eingesetzt worden sind (siehe YouTube), ist und bleibt das Netzwerk aus Menlo Park eine der attraktivsten Werbeplattformen im Social Web. Facebook bietet Marketern mittlerweile einen Datensatz von fast zwei Milliarden Nutzern, um die Zielgruppe möglichst genau anzusprechen. Mit ein Grund, warum Anzeigen auf Facebook einen vergleichsweise hohen Return-on-Investment aufweisen. Falls Sie aktuell noch keine Anzeigen ausspielen und Sie mehr über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen erfahren möchten,  helfen wir Ihnen gerne bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch.

Autor Christoph Rüppel

Das Textgenie des Teams. Christoph kennt die kommunikativen Anforderungen der Sozialen Medien, plant Workflows akribisch bis ins letzte Detail durch und weiß, wie Content im Web die relevanten Zielgruppen erreicht. Darüber hinaus ist sein Wortschatz umfangreicher als der des Duden.

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  • Hannu Sparwald

    Danke für die tolle Zusammenfassung!

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